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Tolle Frühjahrswanderung am Westlichen Bodensee

Dorfer Albvereinler trotzten dem April-Wetter

Die schönsten Wanderwege am Westlichen Bodensee hat das Deutsche Wanderinstitut ausgezeichnet, intensiver und ursprünglicher kann man Natur nicht erleben! Die aus Wasser und Eis geformte Vulkanlandschaft am Westlichen Bodensee begeistert die Wanderer mit bizarren Vulkanformationen, Tobel und den naturbelassenen Uferlandschaften am Untersee.

Die beliebte Frühjahrswanderung des Schwäbischen Albvereins am Bodensee orientierte sich in diesem Jahr genau an dieser schönen Gegend. Wohl gelaunt im voll besetzten Bus, startete die große Wandergruppe, wo WF Wolfgang Metzger auch Gäste begrüßen konnte.

Die Tour 1 mit etwa 16 Kilometern führten die Wanderführer Hans Steurer und Wolfgang Metzger. Der Weg führte zum nahen Spetzgarter Tobel mit dem satten Grün der Laubbäume, vorbei an blühenden Obstgärten und zum Spetzgarter Schloss. Hans Steurer hatte bereits bei der Anfahrt und dann auch unterwegs Erläuterungen zur Geschichte und der Entstehung dieser besonderen Landschaft parat. Am A.-punkt Torkelbühl lag einem der Überlinger See gerade zu Füssen und der Blick schweifte zur Mainau und den Alpen. In Hödingen angekommen, ging ein Graupelschauer nieder, so dass man schnell Zuflucht in der St. Bartholomäus Kirche fand, die bereits im Jahre 1343 genannt wurde. Durch den oberen Teil des Hödinger Tobels gelangte man zur Sipplinger Hütte zur Mittagsrast. Ein weiterer Höhepunkt war der tolle Ausblick vom Grillplatz Zimmerwiese zum See.

Gruppe 2 unter Führung von Marianne Neuburger und Christel Metzger nahm den gleichen Weg in gemütlichem Tempo. Auch dort war gute Laune angesagt. Diese wanderte auf dem Bodenseeweg weiter zum nahen Haldenhof, wo man nach einer Kaffee-Pause mit dem Bus nach Überlingen zurückfuhr.

Wandergruppe 1 wagte den etwas steilen Abstieg auf einem Trampelpfad zu den Felsformationen der Churfürsten, die imposant in die Höhe ragen. Inzwischen bei Sonnenschein, erfolgte nochmals ein Anstieg zur Fidelishöhe mit Blick zum Bodanrück und Sipplingen, einem der schönsten Punkte am See. An die Würmeiszeit erinnerte die bekannte Gletschermühle, inzwischen ein Naturdenkmal. In Goldbach durch den Hohlweg der steilen Molassefelsen, gelangte man zur Silvesterkapelle und über den Uferweg zurück nach Überlingen.

Busfahrer Heiko brachte die Wanderer zur abschließenden Einkehr nach Heudorf, wo ein toller Wandertag mit vielen Eindrücken seinen Abschluss fand.

Bericht: W.Metzger    Fotos: Teilnehmer